In Kleingruppen werden Smart Service-Geschäftsmodelle spielerisch entwickelt

Am 6. Juni fand in Furtwangen der erste Macher-Workshop des Projekts statt. Es nahmen Mitarbeitende und Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen bezüglich Smart Services teil. Nach einer Einführung in die Thematik wurde das Smart Service Design-Spiel von den Teilnehmenden moderiert selbstständig durchgeführt.

Das Design-Spiel fand großen Anklang, da es einen niederschwelligen Kreativitätsansatz bot, eigene Gedanken strukturiert in Geschäftsideen zu transformieren und aus einer Vielzahl dieser, konkrete Geschäftsmodelle zu konzipieren.
Die Teilnehmenden berichteten in einer Feedbackrunde, dass sich das Design-Spiel sehr gut dazu eigne, in Unternehmen selbst in Rahmen von Workshops durchgeführt zu werden. Die Vorgehensweise, dass aus vorhandenen bzw. benötigten Daten per Bottom-Up-Prinzip konkrete Geschäftsmodelle entstünden, würde in Unternehmen sicherlich dazu führen, dass Teilnehmende bezüglich Smart Service-Geschäftsmodellen sensibilisiert und trainiert würden. Ebenfalls wurde berichtet, dass das Design-Spiel in Zusammenhang mit der Grundlageneinführung die Teilnehmenden durch die Rollenverteilung dazu veranlasste, die Perspektive verschiedener Anbieter einzunehmen und so Geschäftsmodelle konzipiert worden seien, die ohne dieses Vorgehen weniger Mehrwert bringen würden.

Insgesamt wurde der Workshop als sehr erkenntnisreich bewertet. Die neuen Kenntnisse, kombiniert mit dem Smart Service Design-Spiel, würden laut Aussage der Teilnehmenden in den Unternehmen sicherlich dazu führen,

  • die Eintrittsbarriere zur Entwicklung von Smart Service-Geschäftsmodellen zu senken,
  • die eigenen Daten hinsichtlich der Entwicklung von Geschäftsideen kreativer zu verwerten,
  • Geschäftsideen effizient in Geschäftsmodelle zu überführen,
    Mitbewerber und andere Unternehmen hinsichtlich eines co-kreativen Smart Service-Ansatzes differenzierter als zuvor zu betrachten.