Die ganze Welt spricht von Smart Services. Doch was versteht man darunter und wie funktionieren Smart Services? Das folgende Erklärvideo fasst dies, unabhängig von zahlreichen möglichen Anwendungsfeldern wie Stadt, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheit, etc., wie folgt kurz zusammen:

Smart Services sind Dienstleistungen, die mit Hilfe von Daten und einer intelligenten Verarbeitung auf konkrete Anwendungsfälle von Nutzern zugeschnitten sind. Die Grundlage für viele Smart Services bildet eine integrierte Plattform. Diese besteht aus drei Ebenen: der Sensorinfrastruktur, der Dateninfrastruktur und der Dienstleistungsplattform.

In der untersten Ebene, der Sensorinfrastruktur, werden über unterschiedliche Sensoren fortlaufend Daten gesammelt. Diese Daten werden verschlüsselt und anonymisiert an die Datenplattform gesendet, wo sie analysiert und gespeichert werden. In der obersten Ebene, der Dienstleistungsplattform, werden die Ergebnisse bedarfsgerecht in Applikationen zur Verfügung gestellt und visualisiert. Der Einsatz dieser Applikationen ermöglicht es, bestehende Dienstleistungen aufzuwerten, oder neue, intelligente Dienstleistungen anzubieten. Diese Dienstleistungen werden dann Smart Services genannt.

Um Smart Services anbieten zu können, muss nicht unbedingt eine eigene Sensorinfrastruktur aufgebaut werden. Real- und Echtzeitdaten können bereits im Unternehmen anfallen sein – als Nebenprodukt digitaler Prozesse. Andere Daten sind öffentlich verfügbar oder können eingekauft werden.